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MedWatch-Stammtisch mit Katharina Nocun Was gegen Verschwörungsmythen (nicht nur in Zeiten von Corona) wirklich hilft

Portraitbild Katharina Nocun
Katharina Nocun (Foto: Gordon Welters)

Verschwörungserzählungen verbreiten sich nicht nur im Netz wie Lauffeuer und sind kein Randphänomen mehr, wie spätestens die letzten Monate gezeigt haben: „Corona ist eine Erfindung der Pharmaindustrie“, heißt es dann. Oder „Impfen macht unfruchtbar“. In ihrem Buch „Fake Facts“ (05/2020) beschreiben die Autorinnen Katharina Nocun und Pia Lamberty, wie sich Menschen aus der Mitte der Gesellschaft durch Verschwörungstheorien radikalisieren und die Demokratie als Ganzes ablehnen.

Computergenerierte Grafik von Coronaviren
Foto: mattthewafflecat / Pixabay

Und es passiert doch erstaunlich oft, dass wir mit genau diesen Verschwörungserzählungen konfrontiert werden. Ob die Arbeitskollegin sich erst einmal nicht impfen lassen will, „weil das ja alles viel zu schnell ging und da doch nur die Pharmaindustrie verdient“ oder Menschen auf Demos gegen „geheime Mikrochips in Impfungen” protestieren oder der Mann im Zug keine Maske tragen will, weil das „Freiheitsberaubung durch die Lügen-Kanzlerin“ sei.

Wieso ist es so schwer, in einem solchen Moment einzugreifen? Und wie kann es gelingen diese Aussagen als Verschwörungserzählungen zu entlarven? In ihrem neu erschienenen Buch „True Facts“ machen Nocun und Lamberty Vorschläge zum Umgang mit Verschwörungserzählungen. Und genau darüber möchten wir auch mit Katharina Nocun sprechen!

Wir freuen uns sehr, die Politik- und Wirtschaftswissenschaftlerin bei unserem MedWatch-Stammtisch begrüßen zu können. Am 11. August um 19h geht es los – noch einmal per ZOOM. Wer dazukommen möchte, einfach per Mail anmelden: kontakt@medwatch.de – wir schicken dann alle Infos. Wir freuen uns auf Sie!