Falsche Berichterstattung und irreführende Werbung über gesundmachende Therapien und Produkte können lebensbedrohliche Folgen haben:

  • Wenn Meldungen über „Wundermittel“ im Netz gestreut werden, die angeblich gegen Diabetes, Infektionen oder Rheuma helfen, aber die bestellten Ampullen in Wirklichkeit nur Kochsalzlösung enthalten.
  • Wenn Krebs-Therapien ohne Beweise für ihre Wirksamkeit in den sozialen Medien gefeiert werden, und das Vertrauen in tatsächlich hilfreiche Therapien untergraben wird.
  • Wenn Kindern ein ätzendes Chlordioxidgemisch verabreicht wird, weil in einer Elterngruppe stand, dies helfe gegen Autismus – dann sind Fakenews eine Gefahr für die Gesundheit.

Das Team von MedWatch scannt das Netz nach gefährlichen und unseriösen Heilungsversprechen. Einen Schwerpunkt bilden Recherchen aus der Grauzone des Netzes, in der vermeintliche Heiler ihre Wunder anbieten. MedWatch berichtet und klärt auf.

In der schieren Masse täglicher Informationen zu Gesundheit, neuen Arzneimitteln und Therapien wird es dabei immer schwerer, verlässliche Inhalte zu erkennen, gesundheitspolitische Entwicklungen zu verstehen oder sich als Patient die richtigen Anregungen und Hilfen zu holen. Das will MedWatch ändern. Mit tagesaktuellen Nachrichten, Interviews und Reportagen.

Um finanzielle Interessenskonflikte zu vermeiden, setzt MedWatch auf die Unterstützung von jedermann: Ein Crowdfunding soll den Betrieb von MedWatch ermöglichen. Anregungen und kritisches Feedback sind jederzeit willkommen.

Über MedWatch

MedWatch wurde 2017 als gemeinnützige UG durch die WissenschaftsjournalistInnen Hinnerk Feldwisch-Drentrup und Nicola Kuhrt gegründet. Bis März 2021 leiteten beide das Online-Magazin, seitdem leitet Nicola Kuhrt es. Sie beschäftigt sich mit Fragen zu Impfen und Impfmythen, außerdem schreibt sie über die Lücken im Gesundheitssystem.

Auszeichnungen

Die Journalistenvereinigung Netzwerk recherche hat MedWatch im Jahr 2017 mit ihrem „Grow“-Stipendium für gemeinnützigen Journalismus unterstützt.

Im Jahr 2018 haben Nicola Kuhrt und Hinnerk Feldwisch-Drentrup den Netzwende-Award erhalten, den der Thinktank Vocer zusammen mit der August Schwingenstein Stiftung, der Rudolf Augstein Stiftung und der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius verleiht:

Auszug Medium-Magazin Platz 3 Wissenschaftsjournalist des Jahres 2018 für Nicola Kuhrt und Hinnerk Feldwisch-Drentrup

Das Medium-Magazin zeichnet jedes Jahr die Journalisten des Jahres aus. 2018 kamen die MedWatch-Gründer in der Kategorie Wissenschaft auf Platz drei – und danken herzlich für die schöne Auszeichnung!

Schriftzug Carl-Sagan-Preis

Die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften hat MedWatch im Jahr 2019 mit ihrem Carl-Sagan-Preis ausgezeichnet. Er erinnert an den Biologen, Astrophysiker und Sachbuchautor Carl Sagan.

Logo des Himmel- und Höllepreises von Freischreiber

2019 hat die Journalistenvereinigung Freischreiber MedWatch für ihren „Himmelpreis“ nominiert. „Durch beharrliche Berichterstattung verhindert MedWatch, dass skrupellose Praktiken und Skandale im Gesundheitswesen in Vergessenheit geraten“, schreibt Freischreiber.

Initiativen

MedWatch hat sich der Initiative Transparente Zivilgesellschaft angeschlossen und veröffentlichen die wichtigsten Informationen über MedWatch auf seiner Transparenz-Seite.

Logo des Presserats

MedWatch hat sich dem Presserat angeschlossen und verpflichtet sich, den Pressekodex einzuhalten.