Unsere RechercheNebenwirkungen von Iberogast

Pharmahersteller Bayer verkaufte seinen Topseller Iberogast von 2013 bis 2018 ohne zusätzlichen Vermerk auf seltene Nebenwirkungen, die das Bundesinstitut für Arzneimittel (BfArM) aber eigentlich verlangt hatte. Im September 2018 erklärte sich der Bayer dann bereit die zusätzlichen Warnhinweise vor sehr seltenen Nebenwirkungen auf den Beipackzettel seines Magenmittels zu drucken. Zuvor war es bei einem Patienten zu einem Leberversagen mit Lebertransplantation gekommen, der auch Iberogast eingenommen hatte. Der Patient starb. Mittlerweile ermittelt die Staatsanwaltschaft Köln in dieser Sache.

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