MedWatch-Sprechstunde mit Natalie Grams-Nobmann Worauf fußt die Impfkritik in Pandemiezeiten?

Teilnehmer einer Demonstration vor dem Thüringer Landtag. In Thüringen hatte das Kabinett am Vortag beschlossen, in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens eine 2G-Pflicht einzuführen. 2G bedeutet, dass dort nur noch geimpfte oder von einer Covid-19-Erkrankung genesene Menschen Zutritt haben. (Foto: dpa)
Teilnehmer einer Demonstration vor dem Thüringer Landtag. In Thüringen hatte das Kabinett beschlossen, in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens eine 2G-Pflicht einzuführen. (Foto: dpa) Teilnehmer einer Demonstration vor dem Thüringer Landtag. In Thüringen hatte das Kabinett am Vortag beschlossen, in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens eine 2G-Pflicht einzuführen. 2G bedeutet, dass dort nur noch geimpfte oder von einer Covid-19-Erkrankung genesene Menschen Zutritt haben. (Foto: dpa)

Deutschland erlebt ein Déjà-vu: Noch einen Corona-Winter. Noch einmal Monate ohne sichtbaren Ausweg aus der Pandemie. Zorn und Aggressivität steigen. Rund 4600 Menschen liegen derzeit mit einer Infektion mit dem Covid-19-Virus auf den Intensivstationen. 100.000 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Aber 23,4 Prozent der Erwachsenen sind ungeimpft

Warum lassen sich so viele Menschen in Deutschland nicht impfen? Darüber zerbrechen sich nicht wenige den Kopf. „Ganz Deutschland ist ein einziger, großer Ausbruch“, erklärte Lothar Wieler, Chef des Robert Koch-Instituts vor wenigen Tagen. Fassungslos wirkt er in dem Videogespräch mit der sächsischen Staatskanzlei. Er könne es „nach 21 Monaten auch schlichtweg nicht mehr ertragen“, dass er nicht gehört werde, sagt er.

Viele ungeimpft: Sind die Anthroposophen schuld?

Ärztin und ehemalige Homöopathin: Natalie Grams (Foto:Gudrun-Holde Ortner)

„Die Deutschen sind sich darin gerade selbst ein Rätsel“ schreibt Susanne Beyer vom SPIEGEL. „Ist es der Rechtsruck? Sind die Anthroposophen schuld? Der Naturglaube der Romantik? Die Neigung zur Esoterik? Eine Staatsferne in ländlichen Regionen?“ Derartige Fragen schwirren nur so umher. In unserem nächsten Sprechstunde wollen wir genau darüber reden – mit Natalie Grams-Nobmann. Sie ist Ärztin, Autorin und viele erinnern sich, eine ehemalige Homöopathin. Sie sagt: Die Impfgegnerschaft Pandemiezeiten hat ihre Wurzeln (auch) im Glauben an Homöopathie und Anthroposophie. Was jahrelang politisch ignoriert wurde…

Gern wollen wir dies mit Ihnen diskutieren:

Am 16. Dezember um 19h geht es los – noch einmal per ZOOM. Wer dazukommen möchte, einfach per Mail anmelden: kontakt@medwatch.de – wir schicken dann alle Infos. Wir freuen uns auf Sie!

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3 Kommentare zu „Worauf fußt die Impfkritik in Pandemiezeiten?

  1. Da es Impfstoffe nicht ohne Tierversuche gibt und ich (Vegan) strikt gegen jegliche Art von Tier-versuche-quälerei bin,kommt Impfen für mich nicht in Frage. Ich verurteile niemanden der sich Impfen lässt und auch niemanden der sich,aus welchen Gründen auch immer,nicht Impfen lässt. Sei es aus Angst vor dem Virus oder aus Angst vor dem Impfstoff.Beide Seiten sind zu respektieren.
    Was mir persönlich auffällt ist,dass ich von vielen Menschen in meiner Umgebung höre,dass sie die unterschiedlichsten Nebenwirkungen bekommen haben,diese aber medial verharmlost und ausgeblendet werden,bzw. gar nicht propagiert werden und man nur sehr einseitig von den positiven Eigenschaften des Impfstoffes überflutet wird.

Wir freuen uns über kritische Kommentare, Feedback und Vorschläge. Wir bitten darum, Kommentare sachlich zu halten und auf Beleidigungen zu verzichten – und behalten uns vor, Kommentare ansonsten nicht zu veröffentlichen. Bitte belegen Sie Ihre Aussagen nach Möglichkeit auch mit Links oder anderen Verweisen. Wir prüfen alle Kommentare vorab und schalten sie frei - insbesondere am Abend oder am Wochenende geschieht dies teils zeitverzögert. Besten Dank und schöne Grüße vom MedWatch-Team!

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