Hinnerk Feldwisch-Drentrup

Hinnerk Feldwisch-Drentrup

Hinnerk Feldwisch-Drentrup ist Wissenschaftsjournalist und zusammen mit seiner Kollegin Nicola Kuhrt Gründer sowie Chefredakteur von MedWatch. Ihn interessiert nicht nur die medizinische Forschung, sondern auch gesellschaftliche, ethische und politische Fragen, die hiermit in Zusammenhang stehen. Im Jahr 2014 erhielt er zusammen mit Hristio Boytchev das Wissenswerte-Recherchestipendium für Medizinjournalisten, im Jahr 2015 ein Stipendium der Robert-Bosch-Stiftung für das Austauschprogramm "Medienbotschafter Deutschland-China" und ein Recherchestipendium des Otto-Brenner-Preises. Zusammen mit seiner Kollegin Nicola Kuhrt erhielt er für die Gründung von MedWatch 2017 das „Grow“-Stipendium von Netzwerk Recherche und erhielt 2018 mit ihr Platz drei der Auszeichnung „Journalist des Jahres“ in der Kategorie Wissenschaft. Im selben Jahr nahmen beide außerdem an der Masterclass Wissenschaftsjournalismus der Robert-Bosch-Stiftung teil, auch erhielten sie den Netzwende-Award des Thinktanks Vocer. Hinnerk ist Mitglied der Wissenschaftspressekonferenz, von Freischreiber sowie von Netzwerk Recherche.

  1. MedWatch-Recherche zum Heidelberger Bluttest

    Nicht nur unreif für den Markt – sondern offensichtlich wertlos

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    Im Februar stellten Forscher der Uniklinik Heidelberg einen Bluttest für Brustkrebs als angeblich marktfähig vor. Die Klinik sprach von einem Meilenstein, „Bild“ und „Tagesthemen“ berichteten positiv. Inzwischen untersucht eine Kommission die Vorgänge, die Staatsanwaltschaft prüft möglichen Insiderhandel. Nach Recherchen von MedWatch zeigen Daten der Forscher, dass der Test nicht nur unreif ist – sondern ungeeignet. Denn laut den uns vorliegenden Ergebnissen erhielte rund jede zweite gesunde Frau einen falschen Krebsbefund.

  2. Trotz Kritik der Gesundheitspolitiker

    FDP-Fraktion stimmt für Erhalt des Heilpraktikerberufs

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    Noch Ende vergangenen Jahres hatten die Gesundheitspolitiker der FDP-Bundestagsfraktion gefordert, den Heilpraktiker-Beruf abzuschaffen. „Die Krux ist, dass der Anschein erweckt wird, Heilpraktiker seien heilkundig – in Wahrheit sind sie nur darauf getestet, dass sie nicht gefährlich sind“, erklärte die FDP-Gesundheitspolitikerin Katrin Helling-Plahr damals. „Dies ist ein Widerspruch zwischen staatlich gesetztem Schein und der Realität“, hieß es in einem Positionspapier, das von der FDP-Bundestagsgruppe Gesundheit verabschiedet wurde.

  3. Prozess gegen Heilpraktiker wegen Tod von Krebspatienten

    „Die Leute standen im Grunde ja schon am Rand“

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    Beim dritten Verhandlungstag im Prozess gegen den Heilpraktiker Klaus R. ging es beim Landgericht Krefeld am heutigen Freitag um die Aufklärung der Patienten über ein möglicherweise krebserregendes „Krebsmittel“ und die Behandlung der später Verstorbenen. Außerdem Thema: Die Auswirkung der Arbeit von R. als Heilpraktiker auf seine familiäre Situation.