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Opioide

OpioideOpioide Opioide ist ein Sammelbegriff für verschreibungspflichtige Arzneistoffe, mit morphinartigen Eigenschaften. Sie interagieren mit Opioidrezeptoren, diese befinden sich vor allem im zentralen Nervensystem. Hier unterdrücken sie Schmerzsignale und wirken beruhigend. Sie werden zur Behandlung chronischer Schmerzen und in der Anästhesie angewandt. Sie rufen Nebenwirkungen wie Verstopfung, Übelkeit, Schwindel und Müdigkeit hervor. Bei längerer Einnahme frühen sie zu Abhängigkeiten. Opiate sind psychoaktive Substanzen aus dem Milchsaft des Schlafmohns, Opioide hingegen halbsynthetisch und synthetisch hergestellte Arzneistoffe. Oft werden diese Begriffe, trotz ihres Unterschiedes, synonym verwendet. Bekannte Beispiele für stark wirksame Opioide sind Heroin, Fentanyl und Methadon. ist ein Sammelbegriff für verschreibungspflichtige Arzneistoffe, mit morphinartigen Eigenschaften. Sie interagieren mit Opioidrezeptoren, diese befinden sich vor allem im zentralen Nervensystem. Hier unterdrücken sie Schmerzsignale und wirken beruhigend. Sie werden zur Behandlung chronischer Schmerzen und in der Anästhesie angewandt. Sie rufen NebenwirkungenNebenwirkungen Laut Arzneimittelgesetz sind Nebenwirkungen schädliche und unbeabsichtigte Reaktionen auf ein Arzneimittel. Sie sind Wirkungen eines Medikaments, die nicht zu der beabsichtigten Wirkung gehören und zusätzlich auftauchen. Auch Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten und Substanzen, Folgen von Überdosierungen und die Entwicklung von Abhängigkeiten können dazu gezählt werden. Zudem erfolgt eine Unterteilung in Arzneistoff-typische und unvorhersehbare Nebenwirkungen. Erstere sind erwartet und konzentrationsabhängig; letztere sind mengenunabhängig, wie z.B. Allergien auf Inhaltsstoffe des Präparates. Des Weiteren werden sie nach ihrer Häufigkeit eingeteilt, so existieren sehr häufige, häufige, gelegentliche, seltene und sehr seltene Nebenwirkungen. Diese Begrifflichkeiten sind an feste prozentuale Werte gekoppelt. So müssen sie auch verpflichtend im Beipackzettel eines pharmakologischen Präparates aufgelistet sein. Zudem werden sie manches Mal in erwünschte und unerwünschte eingeteilt. Dementsprechend können einige unerwartete Nebenwirkungen für manche Patientengruppen von Vorteil sein, für andere wiederum nicht. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden jedoch hauptsächlich die unerwünschten Wirkungen als Nebenwirkung bezeichnet. Ein behandelnder Arzt muss je nach Schwere der unerwünschten Wirkungen abschätzen, ob der Nutzen des Präparates das jeweilige Risiko aufwiegt. wie Verstopfung, Übelkeit, Schwindel und Müdigkeit hervor. Bei längerer Einnahme frühen sie zu Abhängigkeiten. Opiate sind psychoaktive Substanzen aus dem Milchsaft des Schlafmohns, Opioide hingegen halbsynthetisch und synthetisch hergestellte Arzneistoffe. Oft werden diese Begriffe, trotz ihres Unterschiedes, synonym verwendet. Bekannte Beispiele für stark wirksame Opioide sind Heroin, Fentanyl und Methadon.