In eigener Sache MedWatch als Magazin online – sichern Sie seine Existenz

Vor beinahe zwei Jahren, am 28. Januar 2018, haben wir das erste Mal einen Artikel veröffentlicht. „Der Recherche verschrieben: Warum wir MedWatch machen“ war der Beitrag überschrieben. Kurz skizzierten wir in unserem damaligen Blog, weshalb wir dieses Projekt gestartet haben:

Wir wollen Einzelfälle immer in einen größeren Zusammenhang setzen und systemische Probleme beim Schutz der Gesundheit von Patienten aufzeigen. Unserer Ansicht nach braucht der Medizinjournalismus mehr klare, langfristig recherchierte Geschichten – und nicht nur den einmaligen Skandal.

Viel ist seither passiert. Wir haben viele Recherchen veröffentlicht, über Nebenwirkungen von Arzneimitteln oder dubiose Nahrungsergänzungsmittel, Gefahren durch vermeintliche Wunderheiler oder die Homöopathie. Wir haben mit den Fernsehmagazinen „Kontraste“ und „Panorama“ zusammengearbeitet, mit dem „Stern“ und „Zeit Online“. Wir übten Medienkritik, informierten über Impfverschwörungen und schmerzhaft teure Zahn-OPs. Wir organisierten Stammtische in Hamburg, Berlin, Karlsruhe, Köln und München. In einer Interviewserie haben wir mit vielen Verantwortlichen des Gesundheitssystems gesprochen – immer mit der Frage, was gegen gefährliche Gesundheitsinformationen im Netz getan werden kann.

Wir freuen uns über unsere großartigen Unterstützer und viele treue Leser.

Per Crowdfunding versuchen wir seitdem, unsere gemeinnütziges Arbeit zu finanzieren. Dank des Netzwende-Awards des Thinktanks Vocer waren wir in der Lage, aus MedWatch nun ein Online-Magazin zu machen. Schauen Sie gerne kritisch über unsere neue Webseite, stöbern Sie durch unsere Recherchen oder die Interviews. Neben Tipps für Patienten steht nun die „Community“: Alle Unterstützer sind herzlich eingeladen, sich mit uns im neuen Forum auszutauschen. Schicken Sie uns Themenvorschläge oder Hinweise, und bringen Sie uns mit Whistleblowern in Kontakt. Wer sich in Gesundheits-Themen auskennt, etwa Krankenpfleger oder Ärztin ist und sich der Idee von MedWatch genauso verbunden fühlt wie wir.

Um MedWatch mittelfristig weiter betreiben und vielleicht auch ausbauen zu können, brauchen wir weiterhin Ihre Unterstützung. Bitte erzählen Sie Ihren Kollegen und Freunden von uns – und schließen Sie ein Unterstützer-Abo ab oder lassen Sie uns eine Spende zukommen, falls Sie noch nicht dabei sind. Sei es als Weihnachtsgeschenk – oder einfach so.

Machen Sie MedWatch weiterhin möglich – und kommen Sie gut ins neue Jahr!

Ein herzliches Dankeschön von

Hinnerk Feldwisch-Drentrup und Nicola Kuhrt

Redaktionsteam

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2 Kommentare zu „MedWatch als Magazin online – sichern Sie seine Existenz

Wir freuen uns über kritische Kommentare, Feedback und Vorschläge. Wir bitten darum, Kommentare sachlich zu halten und auf Beleidigungen zu verzichten – und behalten uns vor, Kommentare ansonsten nicht zu veröffentlichen. Bitte belegen Sie Ihre Aussagen nach Möglichkeit auch mit Links oder anderen Verweisen. Wir prüfen alle Kommentare vorab und schalten sie frei - insbesondere am Abend oder am Wochenende geschieht dies teils zeitverzögert. Besten Dank und schöne Grüße vom MedWatch-Team!

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